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	<title>Wenn es nichts Neues gibt...</title>
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	<description>Ein zufälliger Blog von Markus Hochholdinger</description>
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		<title>Wenn es nichts Neues gibt...</title>
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		<title>Was Twitter und das Theater gemeinsam haben</title>
		<link>http://markushochholdinger.wordpress.com/2010/07/15/was-twitter-und-das-theater-gemeinsam-haben/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 19:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Hochholdinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[#ruhm]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerald Reischl hat eine Runde von 10 österreichischen Twitterern eingeladen, mit ihm gemeinsam eine Vorstellung von Anna Maria Krassniggs Inszenierung des von ihr selbst dramatisierten Daniel-Kehlmann-Romans Ruhm in Reichenau zu besuchen und während der Vorstellung zu twittern.

Dieses Ereignis gibt Anlass zu einigen Gedanken über das dramatische Potential des Mediums Twitter.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=markushochholdinger.wordpress.com&amp;blog=8009410&amp;post=43&amp;subd=markushochholdinger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerald Reischl (<a title="@geraldreischl" href="http://twitter.com/geraldreischl" target="_blank">@geraldreischl</a>) hat eine Runde von 10 österreichischen Twitterern (<a title="@boomblitz" href="http://twitter.com/boomblitz" target="_blank">@boomblitz</a>, <a title="@digiom" href="http://twitter.com/digiom" target="_blank">@digiom</a>, <a title="@georgholzer" href="http://twitter.com/georgholzer" target="_blank">@georgholzer</a>, <a title="@geraldbaeck" href="http://twitter.com/geraldbaeck" target="_blank">@geraldbaeck</a>, <a title="@heinz" href="http://twitter.com/heinz" target="_blank">@heinz</a>, <a title="@markus1105" href="http://twitter.com/markus1105" target="_blank">@markus1105</a>, <a title="@NickyBaeck" href="http://twitter.com/NickyBaeck" target="_blank">@NickyBaeck</a>, <a title="@Philoponus" href="http://twitter.com/@Philoponus" target="_blank">@Philoponus</a>, <a title="@rupprECHT" href="http://twitter.com/rupprECHT" target="_blank">@rupprECHT</a>, <a title="@werquer" href="http://twitter.com/werquer" target="_blank">@werquer</a>) eingeladen, mit ihm gemeinsam eine Vorstellung von Anna Maria Krassniggs Inszenierung des von ihr selbst dramatisierten Daniel-Kehlmann-Romans <em>Ruhm</em> in Reichenau zu besuchen und während der Vorstellung zu twittern. Über das Projekt hat Gerald Reischl vorab schon <a title="Theater 2.0: Gezwitscher aus dem Publikum" href="http://kurier.at/techno/2016152.php" target="_blank">im Kurier geschrieben</a>, und aus der Runde der Twitterant/inn/en gibt es schon drei spannende Blogposts zu dem Thema: <a title="Wer braucht schon Literatur auf Twitter?" href="http://www.baeck.at/blog/2010/07/13/wer-braucht-schon-literatur-auf-twitter/" target="_blank">Wer braucht schon Literatur auf Twitter?</a> von Nicole Bäck-Knapp, <a title="Das ist nicht der #Ruhm der Mobilfunker" href="http://www.werquer.com/blog/2010/07/das-ist-nicht-der-ruhm-der-mobilfunker/" target="_blank">Das ist nicht der #Ruhm der Mobilfunker</a> von Werner Reiter und Christian Köllerers <a title="Daniel Kehlmann: Ruhm" href="http://koellerer.net/2010/07/11/daniel-kehlmann/" target="_blank">Rezension des Romans von Kehlmann</a>.</p>
<p>Es hat im Twitterversum schon öfter den Versuch gegeben, Theater zu spielen; zu den erfolgreichsten Versuchen zählt sicher die Adaption von <em>Romeo and Juliet</em> durch die Royal Shakespeare Company, die Nicky Bäck in ihrem Post erwähnt.</p>
<p>Was aber macht das Medium Twitter reizvoll für dramatische Künstler? Ich glaube, es ist zunächst einmal die Struktur der Texte. Rein formal hat die Timeline die Form eines Dramas:</p>
<blockquote><p>Person 1: Text<br />
Person 2: Text<br />
usw.</p></blockquote>
<p>Nur leider lässt bekanntermaßen die literarische Qualität der Texte in der Timeline häufig zu wünschen übrig. Und auch wenn sich zuweilen kleine Reality-Mini-Dramen zwischen zwei oder mehreren Twitteraten abspielen, meistens in der Form einer @reply Sequenz emotionalen Inhalts, geht deren Qualität kaum über die eines durchschnittlichen Alltagsgezwitschers hinaus.</p>
<p>Aber wir wäre es, wenn plötzlich der folgende Kurz-Dialog in der Timeline auftauchen würde:</p>
<blockquote><p>@Medvedenko: Warum ziehst du immer schwarze Sachen an?<br />
@Masha: Aus Trauer um mein Leben. Ich bin unglücklich.</p></blockquote>
<p>So beginnt Anton Čechovs <em>Möwe</em>, und der Unterschied zum Gesprächsgeplätscher (© my Mrs. Columbo) auf Twitter ist sofort ersichtlich. In dem Stück geht es andauernd um die Liebe, und die ist immer existentiell. Könnte ein Twittertheater so etwas leisten? Und kann man ersthaft, nachdem man Jürgen Goschs <em>Möwe</em>-Inszenierung gesehen hat, darüber nachdenken, dieses Stück auf Twitter zu &#8222;spielen&#8220;?</p>
<p>Twitter hat gegenüber dem Theater einige entscheidende Nachteile, deren hervorstechendster die fehlende körperliche Präsenz von Schauspieler/inn/en ist. Dennoch, wäre es nicht denkbar, dass sich inmitten all des Hintergrundrauschens der Timeline eine neue dramatische Kunstform entwickelt? Auch das Hörspiel konnte erst entstehen, als es die technische Möglichkeit der Tonaufzeichnung gab. &#8222;Wir brauchen neue Formen&#8220; fordert Konstantin in der <em>Möwe</em> und langweilt sein Publikum mit einem avantgardistischen Theaterexperiment.</p>
<p>Man kann den Gedanken der Twitter/Theater Möglichkeiten weiterspinnen: Der Avatar als Maske. Der Regisseur als einer, der von einem Meta-Account immer wieder Regieanweisungs-Tweets dazwischenplärrt. &#8222;Einheit der Zeit&#8220; &#8211; die im Stück vergangene Zeit und die in Wirklichkeit vergangene sind identisch (wie schon im antiken Theater und in der nicht ganz so antiken TV-Serie <em>24</em>). Deklariertes Theater ist möglich, also angekündigtes mit Beginnzeit, Besetzungsliste und Hashtag, oder unsichtbares Theater in der Tradition Augusto Boals. Und der gute alte V-Effekt wäre, brav brechtisch, jedenfalls von vorneherein sichergestellt.</p>
<p>Morgen (Freitag, 16.07.2010) Abend wird aus Reichenau jedenfalls erstmal ganz sichtbar und angekündigt aus dem Publikum getwittert, Hashtag ist #ruhm. Wir Twitterer sind (noch?) keine Theatertruppe, Theater wird morgen ganz traditionell auf der Bühne von den Profis gespielt. Und wir werden &#8211; schon aus urheberrechtlichen Gründen &#8211; natürlich keine Kehlmann-Texte twittern. Aber wir werden Bezug nehmen auf das Stück und auf die Aufführung. Und ich werde persönlich den Beweis dafür liefern, dass Twitter das Theater tatsächlich ortsunabhängig macht. Weil ich nämlich wegen der Sommergrippe nicht mitfahren kann nach Reichenau und vom Bett aus twittern werde. Ich bin immer sehr theatralisch, wenn ich krank bin.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/markushochholdinger.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/markushochholdinger.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/markushochholdinger.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/markushochholdinger.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/markushochholdinger.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/markushochholdinger.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/markushochholdinger.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/markushochholdinger.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/markushochholdinger.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/markushochholdinger.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/markushochholdinger.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/markushochholdinger.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/markushochholdinger.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/markushochholdinger.wordpress.com/43/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=markushochholdinger.wordpress.com&amp;blog=8009410&amp;post=43&amp;subd=markushochholdinger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ich war schon immer so und verlose einen € 58 Amazon Gutschein unter allen, die mir diesen Fragebogen ausfüllen</title>
		<link>http://markushochholdinger.wordpress.com/2009/09/27/ich-war-schon-immer-so-und-verlose-einen-58euro-amazon-gutschein-unter-allen-die-mir-diesen-fragebogen-ausfullen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 18:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Hochholdinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verlose einen € 58 Amazon Gutschein unter allen, die vor dem 11. Oktober 2009 diesen Online-Fragebogen ausfüllen, dauert nicht mehr als 10 Minuten: http://bit.ly/theaterfuerwienumfrage. Es geht um Marktforschung für ein großes Kulturprojekt in Wien. &#8222;Deine Geschwister sind anders&#8220;, sagte meine Mutter, als wir vor etwa vierzehn Tagen telefonierten, &#8222;die melden sich auch oft bei mir, wenn sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=markushochholdinger.wordpress.com&amp;blog=8009410&amp;post=8&amp;subd=markushochholdinger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich verlose einen € 58 Amazon Gutschein unter allen, die vor dem 11. Oktober 2009 diesen Online-Fragebogen ausfüllen, dauert nicht mehr als 10 Minuten: <a href="http://bit.ly/theaterfuerwienumfrage" target="_blank">http://bit.ly/theaterfuerwienumfrage</a></strong><strong>.</strong></p>
<p><strong>Es geht um Marktforschung für ein großes Kulturprojekt in Wien.</strong></p>
<div style="text-align:right;"><span id="more-8"></span></div>
<p>&#8222;Deine Geschwister sind anders&#8220;, sagte meine Mutter, als wir vor etwa vierzehn Tagen telefonierten, &#8222;die melden sich auch oft bei mir, wenn sie gerade nichts brauchen. Du rufst nur an, wenn du etwas von mir willst.&#8220; Und als ich den Versuch startete zu protestieren, fügte Sie, als ob das eine Entschuldigung für irgendetwas wäre, noch hinzu: &#8222;Du warst schon immer so.&#8220;</p>
<p>Und jetzt bin ich schon wieder so, diesmal zu Mutter Community und ihren Kindern. Die Vorgeschichte ist, dass ich seit Wochen nicht mehr regelmäßig getwittert habe (aus einer Vielzahl von Gründen, aber übrigens war keiner davon ideologisch). Die Hauptgeschichte ist, dass ich derzeit im Rahmen meines Altersstudiums an der Cranfield University an einem derzeit noch rein akademischen Projekt arbeite, in dem es um die Auslotung der Machbarkeit eines großen Kulturprojekts in Wien geht. Teil der Studie ist eine Marktforschung rund um das Projekt, wozu ich einen Online-Fragebogen erstellt habe, und jetzt suche ich natürlich nach so vielen Menschen wie möglich, die den Fragebogen ausfüllen.</p>
<p>Also postete ich den Link letzte Woche auf Twitter und auf Facebook &#8211; und nichts passierte, null Reaktion. O.k., Sonntag abend war vielleicht nicht der beste Zeitpunkt, aber vor allem fiel mir meine Mutter wieder ein: &#8222;Du meldest dich nur, wenn du etwas brauchst.&#8220; Also schreibe ich nach Monaten wieder einmal einen Blogpost, weil ich gerade etwas brauche: <strong>Ich brauche viele, viele Leute, die sich maximal 10 Minuten Zeit nehmen um diesen Fragebogen auszufüllen:</strong></p>
<p><a style="color:#2a5db0;" href="http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=IPl_2fBAxaB6w2WEXN9nGgvQ_3d_3d" target="_blank">http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=IPl_2fBAxaB6w2WEXN9nGgvQ_3d_3d</a></p>
<p>Aber ich will nichts umsonst, es gibt für jede/n, die/der ihn vor dem 11. Oktober 2009 ausfüllt, drei mehr oder weniger wertvolle Gegenleistungen:</p>
<ul>
<li>Die Chance, einen € 58 Amazon Gutschein zu gewinnen.</li>
<li>Das wärmende Gefühl, etwas für eine frei initiierte Kulturinitiative getan zu haben.</li>
<li>Den Trost, dass ich schon immer so war.</li>
</ul>
<p>Also würde ich mich natürlich auch sehr über Retweets und Reposts und so weiter freuen. Es gibt den Fragebogen übrigens auch auf englisch:</p>
<p><a style="color:#2a5db0;" href="http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=7MFDwenNsNc8fEHF087QhA_3d_3d" target="_blank">http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=7MFDwenNsNc8fEHF087QhA_3d_3d</a></p>
<p>Jedenfalls: Danke! Und ich verspreche euch (wie auch meiner Mutter und vielen meiner Freunde), dass ich mich das nächste Mal sicher auch wieder einmal melde, wenn ich gerade nichts von euch brauche.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/markushochholdinger.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/markushochholdinger.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/markushochholdinger.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/markushochholdinger.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/markushochholdinger.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/markushochholdinger.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/markushochholdinger.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/markushochholdinger.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/markushochholdinger.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/markushochholdinger.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/markushochholdinger.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/markushochholdinger.wordpress.com/8/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/markushochholdinger.wordpress.com/8/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/markushochholdinger.wordpress.com/8/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=markushochholdinger.wordpress.com&amp;blog=8009410&amp;post=8&amp;subd=markushochholdinger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der oesterreichische Internetrat als Precrime?</title>
		<link>http://markushochholdinger.wordpress.com/2009/06/08/der-oesterreichische-internetrat-als-precrime/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 16:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Hochholdinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir faellt zum Oesterreichischen Internetrat einiges ein. Wegen der extremen Zeitknappheit (ich hab nur 20 Minuten!), hier nur schnell die wichtigste These unterbringen moechte, bevor wir uns alle noch viel mehr blamieren. Also, meine These ueber den Oesterreichischen Internetrat (IR) lautet: Er ist ein massenpsychologisches Experiment in der Tradition des Milgram Experments, des Stanford Prison [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=markushochholdinger.wordpress.com&amp;blog=8009410&amp;post=6&amp;subd=markushochholdinger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mir faellt zum </strong><a href="http://internetrat.at/" target="_blank"><strong>Oesterreichischen Internetrat</strong></a><strong> einiges ein. Wegen der extremen Zeitknappheit (ich hab nur 20 Minuten!), hier nur schnell die wichtigste These unterbringen moechte, bevor wir uns alle noch viel mehr blamieren.</strong></p>
<div style="text-align:right;"><span id="more-6"></span></div>
<p>Also, meine These ueber den Oesterreichischen Internetrat (IR) lautet: Er ist ein massenpsychologisches Experiment in der Tradition des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Milgram_experiment" target="_blank">Milgram Experments</a>, des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stanford_prison_experiment" target="_blank">Stanford Prison Experiments</a> und der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Third_Wave" target="_blank">Third Wave</a>. Die zu erforschende Frage lautet wahrscheinlich: Wie weit gehen die sich selbst in der Mehrzahl vermutlich eher als linksliberal verstehenden Social Media Nutzer bei dem Bestreben, ihre ethischen Ideal zu vertreten? Gegen die boese Krone muss man ja sein.</p>
<p>Die Mechanismen des IR sind aber extrem totalitaer: Es geht darum, Menschen zur Denunziation anderer Menschen zu bewegen (&#8222;Eingabe&#8220;), und es geht um die Einschraenkung der Meinungsfreiheit und der freien Rede. Auch wenn die &#8222;Proponenten&#8220; schlauerweise ziemlich schnell die Begriffe  &#8220;Zensur&#8220; und &#8222;Verweis&#8220; durch &#8222;Kontrolle&#8220; und &#8222;Empfehlung&#8220; ersetzt haben, sind die dahinterliegenden Ideologien sehr schnell durchschaubar.</p>
<p>Alles was der Internetrat produziert sind Minority Reports. Das ist ein selbsternannter Oberster Gerichtshof, der das Boese in der Form des Unethischen schon im Keim zu entlarven und zu ersticken verspricht, das ist, um nochmals diesen Film zu bemuehen, Precrime. Und niemandem faellt auf, dass wir hier ein Science Fiction Szenario vorgegaukelt kriegen! Nicht die Ethik ist hier auf dem Pruefstand, sondern wir sind es! Wir sind Laborratten! Und das Ergebnis ist genauso erschuetternd wie bei den drei oben genannten Experimenten.</p>
<p>Die Ironie bei der Sache ist, dass ein solches Experiment heute durch keine wissenschaftliches Ethik-Kommission der Welt mehr durchgehen wuerde.</p>
<p>So, ich muss jetzt weg, bin aber gespannt, ob das noch jemand so sieht. Kommentare willkommen, auch auf Twitter, ich bin <a href="http://twitter.com/markus1105" target="_blank">@markus1105</a>. Und Gratulation an die Proponenten des Internetrats &#8211; einfach genial!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/markushochholdinger.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/markushochholdinger.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/markushochholdinger.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/markushochholdinger.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/markushochholdinger.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/markushochholdinger.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/markushochholdinger.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/markushochholdinger.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/markushochholdinger.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/markushochholdinger.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/markushochholdinger.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/markushochholdinger.wordpress.com/6/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/markushochholdinger.wordpress.com/6/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/markushochholdinger.wordpress.com/6/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=markushochholdinger.wordpress.com&amp;blog=8009410&amp;post=6&amp;subd=markushochholdinger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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